Vergangene Vorträge und Exkursionen

29.04.2024, 19:30 - open end
Exkursion: Totholzbewohnende Insekten
Treffpunkt: Querumer Forst

27.03.2024, 17:00 - 19:00 Uhr
Totholzbewohnende Insekten
Vortrag von Jonas Höfling (TU Braunschweig, Insekten AG)

28.02.2024, 17:00 - 19:00 Uhr
Ökologische Beziehungen zwischen Insekten und Reptilien
Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Joger (Gesellschaft für Naturkunde)

31.01.2024, 17:00 - 19:00 Uhr
Von der Gewebeprobe zum Stammbaum - Wie man genetische Analysen in der Insektenforschung durchführt
Vortrag von Robin Schmidt (TU Braunschweig, Insekten AG)

29.11.2023, 17:00 - 19:00 Uhr
Die Amerikanische Faulbrut - Ursachen, Entstehung, Zusammenhang mit Wildbienen, Vorsorge und Bekämpfung
Vortrag von Dr. Jürgen Grötzschel (Veterinäramt Braunschweig, Insekten AG)

25.10.2023, 17:00 - 19:00 Uhr
Vortrag zum Thema Fossile Insekten Thilo Lampe (TU Braunschweig)

27.09.2023, 17:00 - open end
Exkursion: Heuschrecken-Bestimmung im Feld
Treffpunkt: alter Güterbahnhof, Braunschweig (52.246266, 10.546796)

30.08.2023, 17:00 - open end
Exkursion: fällt aus 

26.07.2023, 17:00 - 19:00 Uhr
Vortrag zum Thema Heuschrecken Diversität Robin Schmidt (TU Braunschweig)

28.06.2023, 17:00 - 19:00 Uhr
Vortrag zum Thema Laufkäfer von Jonas Höfling (TU Braunschweig)

31.05.2023, 17:00 - 19:00 Uhr
"BeesUp - oder wie man Braunschweig zur Bienenstadt macht"
Vortrag von Henri Greil (Julius Kühn Institut Braunschweig)

Untypische Nachweismethoden von Schmetterlingen

Vortrag von M. Sc. Toni Kasiske (Thünen Institut Braunschweig, Insekten AG)

Herkömmliche Methoden zur Kartierung von Schmetterlingen umfassen insbesondere Transektbegehungen bei Tagfaltern und Lichtfang bei Nachtfaltern. Zwar lassen sich die Mehrheit der Arten anhand dieser Methoden gut nachweisen, doch bleiben hierbei auch einige unentdeckt, wodurch ihre Verbreitung oftmals unterschätzt wird. Dies betrifft meist Arten, die sich im adulten Stadium überwiegend in Baumkronen aufhalten, selten an Blüten saugen oder nur mäßig von Lichtquellen angelockt werden. Verbreitungskarten weisen hier oft größere Lücken auf, die häufig eher auf Kartierungslücken hinweisen, statt auf reale Verbreitungslücken.

Um ein verlässlicheres Bild der Verbreitungs- und Gefährdungssituation zu erhalten, sollten für bestimmte Arten daher alternative Nachweismethoden angewendet werden. Hierzu zählt unter anderem die Suche nach Raupen und Eiern in den Wintermonaten. Diese Suche kann gegenüber den Standardmethoden teilweise deutlich effizienter sein und in kürzester Zeit zahlreiche Nachweise in Regionen erbringen, in denen die Arten zuvor noch nicht gesichtet wurden.

Im Vortrag wurden dazu jeweils ein paar Beispiele gezeigt, anhand derer die geeignete Vorgehensweise bei der Suche ausgewählter Artengruppen erklärt wurde. So ist es zum Beispiel sehr effizient, Schillerfalter (Apaturinae) über die Suche nach Raupen im Herbst und Winter nachzuweisen. Demgegenüber ist die Suche nach Eiern während der Wintermonate insbesondere für die Vertreter der Zipfelfalter (Theclinae) geeignet. Auch für die eher versteckt lebenden Glasflügler (Sesiidae) existieren zahlreiche Nachweismethoden, wie zum Beispiel die Suche nach sogenannten "Schlupflöchern", die dazu beitragen können, ein vollständigeres Bild von der Verbreitung zu erhalten.

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