Exkursionen

Die Exkursionen führen uns in die nähere und weitere Umgebung, jeweils am Sonnabendvormittag, manchmal auch ganztägig.
Je nach Jahreszeit wechseln die Ziele.


Schwerpunkt Naturerlebnis:
Wir fahren zu interessanten Gebieten, hauptsächlich um Vögel zu beobachten, beachten aber auch Pflanzen, Insekten und Amphibien.
Im Frühjahr sind Vogelstimmen-Exkursionen wichtig.


Schwerpunkt Zoos und Naturparks:
Besucht wurden u.a. Tierpark Berlin, Zoo Hannover, Vogelpark Walsrode, Naturpark Harz, Otterzentrum Hankensbüttel.

Schwerpunkt Museen:
Wir besuchen die Vogelsammlungen anderer Naturkundlicher Museen, wie z.B. das Heineanum Halberstadt, das Friedrich-Naumann-Museum in Köthen und das Übersee-Museum Bremen.
Außerdem werden Sonderausstellungen besucht.

 

Exkursionstermine:

jeweils am Sonnabend

Hinweis !!  Zu den Exkursionen bitte unbedingt bei Heidrun anmelden (Telefon oder WhatsApp ).

Bei weniger als 3 Anmeldungen findet die Exkursion nicht statt !!

Sa. 09.07.2022 – Exkursion Taufwiesenberge und Meitzendorf (Bienenfresser). Treffen 9 Uhr auf dem Parkplatz hinter der Hohwachter Brücke.

Sa. 13.08.2022 – Laubfrösche in Riddagshausen. Treffen 13 Uhr bei Schäfersruh.

Sa. 17.09.2022  -- Rieselfelder und Okeraue. Treffen 9 Uhr Parkplatz Steinhof.

Sa.  15.10.2022 -- Derneburger Teiche.  Treffen 10 Uhr hinter dem Schlosshof.

Sa.  19.11.2022  -- Königslutter und Findlingsgarten. Treffen 10 Uhr auf dem Marktplatz hinter der Stadtkirche.

Do.  08.12.2022 -- Weihnachtsfeier 17 Uhr.
 

Die Anmeldung erfolgt auch bei den monatlichen Treffen (s. dort) im Naturhistorischen Museum
Pockelsstr.10
38106 Braunschweig

 

Exkursionsberichte

Monatlich machen wir meistens eine Exkusion. Im Frühjahr sind das kleinere Exkursionen zum Vogelstimmenlernen in der Umgebung. Über das Jahr verteilt machen wir aber auch größere Exkursionen, z.B. in den Harz, nach Sachsen-Anhalt oder Brandenburg.


Was wir da so alles sehen und hören können Sie gerne in unseren Exkursionsberichten nachlesen:

 

Ausflug zu den Rieselfeldern in Watenbüttel

Bei sonnigem warmem Frühlingswetter haben wir uns um 9.00 Uhr in Watenbüttel getroffen.

Da einer ja bekanntlich weniger sieht als viele, waren wir insgesamt 16 Personen zwischen 12 und 80 Jahren.

Das schöne an so wasserreichen Gebieten wie den Rieselfeldern ist, dass man dort nicht nur "die üblichen" Vögel, sondern auch viele Wasservögel beobachten kann.

Zusätzlich zu den vielen Vögeln haben wir Rehe gesehen, die mehrere Meter vor uns quer durch das Wasser wateten.

Ein Roter Milan hat erst länger Ausschau gehalten und dann vor unseren Augen einen Frosch aus dem Wasser gefangen.

Die Salweiden, die dort wachsen, wurden von verschiedenen Schmetterlingen, die bei uns als Falter überwintern, als erste Nahrungsquelle und für ein ausgiebiges Sonnenbad genutzt.

Sogar einen Trauermantel (Rote Liste V) haben wir beobachtet. Er war schon ziemlich "abgeflogen", da er bereits seit Juli/August letzten Jahres lebt.

Tiere, die wir gehört und/oder gesehen haben (in der Reihenfolge der Beobachtungen)

Buchfink Kraniche Rehe Eichelhäher Kolkrabe Auf der anderen
Grünfink Bekassine Graugänse Zilpzalp Schwäne Strassenseite:
Blaumeise Lachmöven Brandenten (=-gänse) Amsel Tafelenten Kampfläufer
Kohlmeise Bachstelzen Rohrammer Kleiner Fuchs Knäckenten Storch
Heckenbraunelle Rabenkrähe Star Tagpfauenauge Blässhuhn  
Silberreiher Kiebitz Rotdrossel Trauermantel Haubentaucher  
Graureiher Stockenten Singdrossel Austernfischer Spießenten  
Schnatterenten Stieglitz Bussard Reiherente Zwergtaucher  
Waldwasserläufer Roter Milan Rohrweihe Krickente    

 

Exkursion zu den Taufwiesenbergen (nördlich von Magdeburg)

Unsere Exkursion zu den Taufwiesenbergen fand bei bestem Wetter statt. Wir wurden gleich zu Beginn von einer singenden Sperbergrasmücke empfangen, die frei saß und unermüdlich sang, so daß wir uns den Gesang gut einprägen konnten.
Weitere Höhepunkte waren die vielen Neuntöter und Raubwürger und ein Pirol, der -völlig untypisch- über lange Zeiträume völlig frei saß.

 

Die Sperbergrasmücke ist unsere größte Grasmückenart. Die Oberseite des Vogels ist aschgrau, die Unterseite grauweiß mit dunkler (namensgebender) Sperberung, die Augen leuchten hellgelb.

 

Sie ist ein Zugvogel, der in Afrika überwintert und erst ab Ende April bis Anfang Mai im Brutgebiet eintrifft. Dort sind die Männchen dann durch den Gesang und Balzflug auffällig. Auch die schnarrenden Warnrufe verraten ihre Anwesenheit.
Sperbergrasmücken bevorzugen Hecken- und gebüschreiche Lebensräume in warmer und oft trockener Lage. Als Singwarten und Ausgangspunkte für Balzflüge dienen Einzelbäume, in Ausnahmefällen auch Leitungsdrähte.

 

In Heckenrosen, Brombeeren, Weißdorn oder anderen dichten Gebüschen befindet sich das Nest gut getarnt in der Regel nur 0,5 bis 1 m hoch über dem Boden.
Deutschland ist die westlichste Verbreitungsgrenze der Sperbergrasmücke. Der deutsche Gesamtbestand liegt zwischen 7000 und 9600 Paaren.

 

Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg haben die höchsten Bestände. In Niedersachsen brüten zwischen 240 und 900 Paare.

Tagungen

DO-G   Deutsche Ornithologen-Gesellschaft

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NOV  Niedersächsische Ornithologische Vereinigung

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